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Unterschiede
Welche großen Unterschiede gibt
es zwischen einer GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) und der PKV
(privaten Krankenversicherung)?
Der Beitrag und die Berechnung des
zuzahlenden Beitrages unterscheiden sich grundsätzlich. Bei der
GKV wird der Beitrag prozentual nach dem Arbeitslohn bestimmt (bis
zur sogenannten Bemessungsgrenze). In der PKV wird die monatlich zu
entrichtende Versicherungsprämie nach anderen Merkmalen wie dem
Geschlecht, Alter und dem persönlichem Krankheitsrisiko
bestimmt. Man spricht hier auch von dem persönlichem
Gesundheitszustand. Vorerkrankungen wirken sich negativ aus, sprich
es muss ein höherer Beitrag bezahlt werden oder können
sogar komplett zur Ablehnung des Antrages in die private
Krankenversicherung führen. Die Versicherungsgesellschaften
nehmen am liebsten kern gesunde Personen auf.
Privatversicherte werden im Falle einer
Erkrankung in der Regel bevorzugter behandelt als gesetzlich
versicherte Personen. Dazu zählt die Behandlung durch den
Chefarzt aber auch das Ein- oder Zweibett-Zimmer bei stationärem
Aufenthalt im Krankenhaus. In der PKV werden in der Regel wesentlich
mehr Leistungen übernommen als in der GKV. Hierzu zählen
Sehhilfen oder hochwertiger Zahnersatz oder kieferorthopädische
Behandlung, aber auch alternative Behandlungsmethoden oder
alternative Medikamente. Leistungen die in der privaten
Krankenversicherung festgelegt und tariflich vereinbart wurden sind
nicht so leicht zu kürzen seitens des Versicherungsunternehmens.
Die gesetzliche Krankenversicherung
dagegen ist von dem Sozialgesetzbuch abhängig. Das bedeutet,
dass die Politik Leistungen kürzen oder komplett streichen kann.
In der GKV haben alle versicherten Personen den gleichen
Leistungsanspruch und den gleichen Status.
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