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Beiträge
In der privaten Krankenversicherung ist
die Höhe der monatlichen Beiträge – anders als bei
der gesetzlichen Krankenversicherung – von dem individuellen
Risiko abhängig.
Hierfür gibt es verschiedene
Faktoren die einen Einfluss auf die Risikoeinstufung und damit direkt
auf die Höhe der Versicherungsprämie haben. Das Alter und
das Geschlecht spielt eine Rolle.
Ältere Personen haben in der Regel
ein höheres Erkrankungsrisiko und werden deshalb auch höher
eingestuft und müssen höhere monatliche Beiträge
bezahlen. Für das Geschlecht wird die Lebenserwartung zugrunde
gelegt, die bei Frauen bekanntlich etwas höher ist als bei
Männern. Neben diesen beiden Merkmalen spielt der aktuelle und
bisherige Gesundheitszustand ebenfalls eine große Rolle. Hat
der Antragssteller bereits Vorerkrankungen? Wenn ja, welche? Bei
leichten Vorerkrankungen erhebt die private Krankenversicherung in
der Regel höhere Beiträge. Man spricht hier von einem
Risikozuschlag. Es ist auch denkbar, dass die Krankenkasse bestimmte
Leistungen dann ausschließt. Zu leichten Vorerkrankungen zählen
unter anderem erhöhter Blutdruck und Übergewicht.
Bei unberechenbaren oder schweren
Vorerkrankungen steht eine Chance auf eine private
Krankenversicherung meistens sehr schlecht. Die
Versicherungsgesellschaften lehnen hier eine Vertragsverhältnis
in der Regel ab.
Man sollte übrigens keine
Vorerkrankungen bei der Antragsstellung verschweigen, denn in dem
Fall kann die Krankenversicherung Leistungen im Nachhinein
verweigern. Mit ihrer Unterschrift entbinden Sie Ihren Arzt auch von
seiner Schweigepflicht, das bedeutet, dass die Versicherung
Informationen über Ihren Gesundheitszustand bei Ihrem Arzt
einholen darf.
Neben den hier genannten Faktoren, die
für die Beitragsbemessung eine Rolle spielen, gibt es noch
einige weitere die ebenfalls die Versicherungsprämie in die Höhe
treiben können. Auf diese Faktoren soll an dieser Stelle nicht
weiter eingegangen werden, da sie keine größere Rolle
spielen.
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